Sopa c

Die Acht Herkukas mit S.E. Söpa Rinpoche
Und das MANI Retreat mit S.E.Söpa Rinpche

08.-15.08.2020

 

Beschreibung der Acht Herukas

Guru Padmasambhava erteilte dem Dharma-König Trisong Detsen und sieben weiteren Schülern in Samye Chimphu die Einweihungen und Belehrungen zum „Ozean des Dharma, der alle Lehren vereint“ (Kadü Chökyi Gyatso), der die Acht Herukas beinhaltet. Er wurde dann als Terma (Belehrungs-Schatz) versteckt und später von Terchen Ngadak Nyang-ral Nyima Özer entdeckt. Gyalwang Rinchen Phüntsok, der 17. Drikung-Nachfolger, band die Praxis der Acht Herukas in die Drikung Kagyü Linie ein. Er ordnete die acht Sadhanas so, dass sie in die traditionelle Drikung Kagyü Praxis passen und fügte jeweils am Ende Cham-Tänze hinzu. Sein Enkel Rigdzin Chödrak fügte der Sadhana noch weitere Ergänzungen zu und initiierte das einmonatige Retreat der Acht Herukas im Yangrigar-Kloster. Die vorherige Inkarnation von Seiner Heiligkeit Chetsang Rinpoche, Kyabgön Shiwé Lodrö, übertrug die Überlieferung dieser Linie an Seine Eminenz Garchen Rinpoches frühere Inkarnation Gar Trinley Yongkhyab und dem Mahasiddha Chime Dorje. Der gegenwärtige 8. Garchen Rinpoche erhielt die Linie von Mahasiddha Chime Dorje mit der Anweisung, sie aufrechtzuerhalten und an Tulkus, die diese Linie praktizieren und aufrechterhalten würden, weiterzugeben. In Tibet erteilte Seine Eminenz Garchen Rinpoche alle Einweihungen der Acht Herukas einer Versammlung von Tulkus. Einer davon war Seine Eminenz Söpa Rinpoche – ein großer Meister und Praktizierender, der sich der Praxis der Sechs Dharmas des Naropa verpflichtet hat, und der fähig ist, diese Linie authentisch weiterzugeben.  

Die Tantra-Belehrungen, die während der ersten Ausbreitung des Dharmas nach Tibet gebracht wurden, wurden in der Tradition aufrechterhalten, die später als Nyingma-Tradition bekannt wurde. Das Höchste Yogatantra der vier Tantra-Klassen – das Anuttara-Yogatantra – beinhaltet die Lehren des Mahāyoga, Anuyoga und Atiyoga, bzw. die drei Arten des inneren Tantras. Mahāyoga betont die Basis in seiner Sichtweise, die Erzeugerstufe in seiner Meditationstechnik und rituelle Aktivitäten in seiner Durchführung. Anuyoga betont den Pfad, die Vollendungsstufe in der Meditationstechnik und meditative Stabilität. Atiyoga betont das Ergebnis, die Große Vollendung oder die Natur des Geistes. Die Mahāyoga-Schriften sind in zwei Abschnitte unterteilt: den Tantra-Abschnitt, der aus acht großen Tantras besteht, und den auf acht Hauptgottheiten zentrierten Sadhana-Abschnitt, genannt Acht Logos oder Acht Herukas.

Die Acht Logos sind:

  1. Yamantaka, der zornvolle Manjushri – die Gottheit des Körpers; 2. Hayagriva aus der Lotos-Familie – die Gottheit der Sprache; 3. Vishuddha, Yangdag Heruka – die Gottheit des Geistes; 4. Chemchok, der zornvolle Samantabhadra – die Gottheit der Qualitäten; 5. Vajrakilaya, der zornvolle Vajrasattva – die Gottheit der Handlung; 6. Mamo Bötong – die Gottheit des Anregens und des Verteilens ; 7. Jigten Chötö – die Gottheit der weltlichen Opfergaben und des Lobpreises; und 8. Möpa Dragnak, der zornvolle Maitreya – die Gottheit der zornvollen Mantren.

Diese speziellen Praktiken gehören zur Terma-Tradition der Linien von Kama und Terma. Zur Kama-Linie gehört Kagye Dzong Thrang (die Festung und die Schlucht der Acht Logos), zur Terma-Linie der Acht Logos gehören viele Flüsse zur Segnung der Linie. Drei davon sind besonders wichtig:

  1. „Die Acht Herukas“ – Verkörperung aller Sugatas (Deshin Düpa) ­– offenbart von Terchen Ngadak Nyang-ral Nyima Özer, wird als Herzstück der Praxis der Acht Herukas angesehen. Sie ist die Praxis, die in die Drikung Kagyü Linie eingebunden wurde.
  2. „Das Absolute Geheimnis der Acht Herukas“ (Kagye Sangwa Yongdzog), offenbart von Terchen Guru Chökyi Wangchuk, wird als Herzblutpraxis gepriesen.
  3. „Die Selbst-Geborenen, Selbst-Entstandenen Acht Herukas“ (Kagye Ranjung Rangshar), offenbart von Terchen Rigdzin Gödem, wird als Praxis des Wesenskerns des Herzens geehrt.

Traditionell sind „die Acht Herukas“ ein einmonatiges Retreat, das aus mehreren Tagen vorbereitender Übungen besteht, etwa je einem Tag Praxis für jede Gottheit, und aus mehreren Tagen Cham-Tänzen am Ende.

Diese Praxis bringt unvorstellbare Segnungen und Kraft: sie befriedet äußere, innere und geheime Hindernisse und Hindernisse, die durch Dämonen und böse Geister entstanden sind. Und sie hilft den Praktizierenden, die zwei Ansammlungen zu vervollkommnen und die zwei Siddhis zu erlangen.

Guru Padmasambhava sagte im Tibetischen Totenbuch (Bardo Thödröl): „Diejenigen, die auf die formellen Beschreibungen dieser Heruka-Kāya (‚Heruka-Körper’) meditieren und ihnen Opfergaben und Lobpreis dargebracht haben, oder die zumindest ihre gemalten oder skulptierten Bilder gesehen haben, werden die Formen, die hier (im Bardo) auftauchen, erkennen und Befreiung erfahren.“

 

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